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Die Sache mit dem Altwerden…

 

Sie kennen sicher die Sprüche:

Wer nicht alt werden will, sollte einfach früher sterben, oder

Altwerden ist nichts für Feiglinge.

Es gibt zwar noch ein paar ähnliche Sprüche, aber wichtig ist, ob man die in der ersten Lebenshälfte, oder in der zweiten benützt.
Wenn man jung ist, werden sie als Witz verwendet.
„Hey die Alten – soll’n einfach mal an was anderes denken.
Es trifft alle mal.“
Hat man dann die zweite Lebenshälfte überschritten, sieht man die Situation mit anderen Augen.
Das Witzige ist dann verschwunden, weil man mitten- drin steckt – im Älterwerden.
Gewiss, Altwerden ist so natürlich wie geboren werden, jung sein – oder auch sterben - nur rückt das Sterben mit dem Älterwerden immer näher,  so sehr man auch den Gedanken daran zu verdrängen sucht.
Vielleicht kommt die Angst  von dem Gedanken, dass dann die Fehler, die man im Leben gemacht hat, deutlich zutage treten.
Hat man Sport nur durch die Fußball-ergebnisse kompensiert, Fitness als Zeit-verschwendung  und gut und viel Essen als Hobby gesehen, werden diese Sünden klar sichtbar mit jeden Jahr Älterwerden.
Anders die, die ihren Körper gepflegt haben.
„Was, Sie werden schon achtzig?
Das glaube ich nicht – Sie sehen aus wie sechzig!“
Unter diesen Voraussetzungen ist Älterwerden relativ und wird nicht mehr nur mit einem negativen Vorzeichen gesehen.
Will man also den Gedanken an das Alter möglichst niedrig halten, muss man damit schon frühzeitig anfangen.
Richtig betrachtet, beginnt das Älterwerden schon in der Wiege.
Wenn man von Anfang an dem Körper alles gibt, was er verlangt, wird daraus ein lebenslanger Prozess, der  den Träger am Ende  seines Daseins  mit einem <jugend-lichen Alter > belohnt.
Ein glückliches Leben kann nur der führen, der in jedem Alter mit sich und seiner Umwelt im Einklang lebt, denn jeder Abschnitt hat seine Vorteile.